Marionna Schlatter

Unser Klima. Deine Wahl.

Heute beginnt die Zukunft. Statt über Jahreszahlen zu diskutieren, sollten wir uns heute daran machen, die Zukunft ökologisch zu gestalten. Viele Lösungen stehen bereit und warten darauf, dass die politischen Rahmenbedingungen richtig gesetzt werden.


Quelle: BAFU 2019

Die Landwirtschaft ist heute für rund 12% der inländischen Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Die intensive Landwirtschaft mit hohen Tierbeständen ist nicht nachhaltig. Der Einsatz von importiertem Futter und Dünger und von Pestiziden gefährdet die nötigen Ökosystemleistungen wie Bodenfruchtbarkeit oder Bestäubung durch Insekten. 

Nur mit einem Umbau der Landwirtschaft hin zu einer ökologischen Landwirtschaft können wir die Erträge langfristig sichern.

Konkrete Massnahmen:

  • Subventionen nur für klima- und umweltschonende Produktion
  • Regulierung der Futtermittelimporte (Regenwaldabholzung)
  • Unterstützung der Bauern im Umbau der Betriebe (Forschung, Bildung etc.)

Das will ich: Eine starke, nachhaltige, einheimische Landwirtschaft.

 

Je besser die Qualität des Humus, desto mehr CO2 kann im Boden gebunden werden. Mehr Humus bedeutet also nicht nur mehr Ertrag, besserer Wasserspeicher und gesündere Pflanzen, sondern ist auch eine Klimachance.

 

Pflanzenkohle als CO2-Speicher: In innovativen Projekten wird Pflanzenkohle gezielt in der Landwirtschaft ausgebracht und damit CO2 langfristig im Boden gebunden. Netter Nebeneffekt: Die Pflanzenkohle verbessert Böden. ("Klimabauern": http://www.agroco2ncept.ch)