Marionna Schlatter

Unser Klima. Deine Wahl.

Heute beginnt die Zukunft. Statt über Jahreszahlen zu diskutieren, sollten wir uns heute daran machen, die Zukunft ökologisch zu gestalten. Viele Lösungen stehen bereit und warten darauf, dass die politischen Rahmenbedingungen richtig gesetzt werden.


Quelle: BAFU 2019

Jährlich fliessen rund 10 Milliarden Franken ins Ausland für fossile Energieträger. Dieses Geld sollten wir im Inland für den Ausbau der erneuerbaren Stromproduktion einsetzen. Das ist nicht nur nachhaltig, sondern macht uns auch unabhängig. Mit der Wasserkraft haben wir die besten Voraussetzungen, um rasch vollständig auf erneuerbare Stromproduktion umzustellen.

Konkrete Massnahmen:

  • Eine Solaroffensive: Das Ausbautempo der Photovoltaik-Anlagen muss massiv erhöht werden. Die Einspeisevergütung KEV ist Teil der Offensive. Aber es braucht noch mehr: Offensive Auswahl von geeigneten grossen Flächen und Unterstützung der Bauherren: Solarstrom ist so günstig wie noch nie!
  • Import von billigem «Dreckstrom» aus ausländischen Kohlekraftwerken verbieten.
  • Eine Vorbildfunktion der öffentlichen Hand
  • Die Schweiz setzt sich auch in Europa dafür ein, dass der Strommarkt hin zu Erneuerbaren umgestaltet wird.

Mit der Ablösung von den fossilen Energieträgern wird noch mehr Strom benötigt, z.B. für Elektroautos oder Wärmepumpen. Darum muss der Ausbautakt der Erneuerbaren in der Schweiz rasch ansteigen. Dass es geht, zeigen unsere Nachbarländer.

 

Solarstrom ist die günstigste Stromquelle überhaupt. Der Preis liegt heute bei unter 3 Rappen/kWh. Da kann keine andere Energiequelle mithalten.[1]

 

Solarstrombörse. Mit lokalen Solarstrombörsen können Gemeinden die Finanzierung von Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden oder gemieteten Dachflächen sicherstellen.

 


[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Stromgestehungskosten