Marionna Schlatter

Unser Klima. Deine Wahl.

Heute beginnt die Zukunft. Statt über Jahreszahlen zu diskutieren, sollten wir uns heute daran machen, die Zukunft ökologisch zu gestalten. Viele Lösungen stehen bereit und warten darauf, dass die politischen Rahmenbedingungen richtig gesetzt werden.


Quelle: BAFU 2019

In der Schweiz wird viel recycelt, aber noch mehr Abfall produziert. Die Schweiz nimmt heute einen Spitzenplatz ein bei der Produktion von Siedlungsabfall und Elektroschrott. Heute wird in hochaufwendige Technologien investiert, die aus der Schlacke Wertstoffe zurückholen. Das ist gut so – doch sollte in erster Linie investiert werden, damit Stoffkreisläufe geschlossen werden können, so kann die Natur geschont werden und Geld gespart.

Konkrete Massnahmen:

  • Förderung von innovativen Projekten im Bereich «Re-Use» (Wiederverwendung), «Sharing» und Reparaturkreisläufen.
  • Förderung von langlebigen Produkten (Verlängerung von Garantiefristen, Verbot von «Geplanter Obsoleszenz»)
  • Eine Strategie zur Vermeidung von Plastik in der Umwelt: Von der Verpackungsfreiheit von Gemüse bis hin zur Plastikfreiheit von kompostierten Siedlungsabfällen
  • Erhöhung der Ressourceneffizienz mittels Anpassungen im Umweltschutzgesetz

 

Nach dem Verbrennen des Abfalls bleibt noch immer ein Viertel in Form von Schlacke zurück, der giftig ist und aufwendig deponiert werden muss.

 

Ein britischer Supermarkt hat in nur 10 Wochen komplett auf «verpackungsfrei» umgestellt.[1] Unsere Grossverteiler begnügen sich bislang mit den 5 Rappen für die Säckli.


[1] http://www.thorntonsbudgens.com/